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Grüne Landtags-Befragung zu „Fairpay“ im Kunst- und Kulturbereich: Landesregierung will Thema bei LandeskulturreferentInnen-Konferenz im Mai auf Tagesordnung setzen

Die Grünen setzten heute mittels einer „Befragung“ die prekäre Situation von Kunstschaffenden an den Beginn der Landtagstagesordnung. Nachdem nämlich (erstmals!) die neue Bundesregierung in ihrem Regierungsübereinkommen die dringend notwendige „Entwicklung einer gemeinsamen Strategie von Bund, Ländern und Gemeinden zur Umsetzung der Kulturstrategie ,Fairpay‘‘ festgelegt hat, wollte der Grüne Kultursprecher LAbg. Alexander Pinter von Kultur-Landesrat Christopher Drexler wissen, wie die Landesregierung „Fairpay“ im Kunst- Kulturbereich konkret in der Steiermark unterstützen wird. Laut „Studie zur Sozialen Lage der Kunstschaffenden und Kunst- und Kulturvermittler/innen in Österreich“ (im Auftrag des Bundeskanzleramts) wird das durchschnittliche Einkommen aus künstlerischer Tätigkeit mit unter 5.000 Euro netto pro Jahr und pro KünstlerIn ausgewiesen

Drexler musste sich heute von Landesrätin Eibinger-Miedl vertreten lassen, die die Antwort Drexlers vorlas. Das Land bekenne sich dazu, Mindeststandards im Kunst- und Kulturbereich zu prüfen – „Faiprpay“ im Kunst- und Kulturbereich sei der Landesregierung wichtig. Modelle sollen geprüft und diskutiert werden, so Eibinger-Miedl, das Thema werde bei der LandeskulturreferentInnen-Konferenz im Mai als Tagesordnungspunkt eingebracht werden. Drexler werde schon davor einen Termin mit Kultur-Staatssekretärin Ulrike Lunacek haben.

Pinter begrüßt die heutige Antwort der Landesregierung: „Es bleibt zu hoffen, dass nun endlich wirklich etwas besser geht und die soziale Lage vieler KünstlerInnen und Kulturschaffenden endlich verbessert wird!